Lettering – Voll im Trend, aber was ist das überhaupt?

„Lettern ist fast wie Meditation.“ – Diesen Satz habe ich nun schon oft in meinen Workshops gehört. Und ja. Es hat schon beinahe etwas Meditatives wenn man völlig konzentriert und die Welt um sich herum vergessend, Buchstaben malt. Aber was ist Lettering denn genau?

Unter Handlettering oder Lettering allgemein versteht man Buchstaben, die handgemacht, gezeichnet bzw. gemalt werden. Eine wirklich passende deutsche Übersetzung gibt es nicht wirklich. Es kommt aber darauf an, dass die Buchstaben von Hand und individuell gestaltet werden. 
In den letzten 2-3 Jahren kommt am Handlettering kaum noch jemand vorbei, denn vielerorts bedient man sich heute wieder handgemachten Buchstaben um z.B. Schaufenster oder Hinweistafeln schön zu gestalten. 
Das Schönschreiben liegt wieder voll im Trend und ist eine erfrischende Gegenbewegung zu einer durch und durch digitalen Welt.

Wir unterscheiden in erster Linie 3 unterschiedliche Arten des Letterings:
– Handlettering
– Brushlettering
– (Faux) Calligraphy

In den meisten Fällen arbeitet man beim Lettering auf Papier mit einem (Brush)Pen, sprich entweder mit einem normalen Filzstift oder Fineliner oder mit einem speziellen Pinselstift der eine Filz- oder Synthetikspitze haben kann. In der Kalligrafie wird klassisch mit der Feder geschrieben. 

Für Letterings auf Tafeln oder Fenster gibt es spezielle Kreidemarker mit denen man meist in Faux Calligraphy das Lettering gestaltet. 

Zusätzlich zum analogen Lettering hat man heutzutage auch die Möglichkeit, auf einem digitalen Gerät zu schreiben wie z.B. auf dem iPad oder einem ähnlichen Produkt. Dies hat den Vorteil, dass z.B. bei Apple der Pencil fast identisch wie ein analoger Stift reagiert und man vor allem auch misslungene Stellen schnell wieder rückgängig und somit ausbessern kann. Ein weiterer Vorteil besteht hier natürlich in der Weiterverarbeitung, wie z.B. Druck oder auch Vervielfältigung eines Letterings für eine größere Auflage.