Abschied 1/4

Nun war es soweit. Der letzte Gang zum Flughafen. Zumindest für 7 (und mir um mein Auto zu holen). Und ich muss sagen dass ich echt ne ganz schöne Heulsuse bin. Immer gleich am Wasser gebaut. Schrecklich. Aber war mir auch klar dass der Abschied komisch und einfach auch etwas emotional werden würde. Trotz aller Unterschiede waren wir ein toller Haufen mit unserem Anführer 😄😄. Und es war schon echt toll immer alles erklärt zu bekommen. Jetzt erklärt mir mal wieder keiner irgendwas. Auf dem Weg vom Parkplatz rein ins Flughafengebäude sag ich noch zu Cordula: „schau genau so einen Mazda hatte ich letztes Mal…“ Ohne zu wissen dass genau dieser mein neuer Wegbegleiter werden sollte. Es gab noch ein letztes gemeinsames Frühstück. Einen tränenreichen Abschied…zumindest für mich 😄 und dann musste ich gaaaaaaanz schnell raus. Der letzte Abschied dann noch auf dem Parkplatz von Helle…ach ich hasse Abschiede…! Allerdings hätte ich gar nicht so traurig sein brauchen. Frech wie sie sind bekomme ich aus Singapur gleich die erste schriftliche Beschwerde warum ich keinen Blogeintrag geschrieben habe…also…hat man da noch Worte?!? Und wie damals bei Vera und Martins Abreise verfallen gleich alle dem Alkohol… Werden etwa alle Alkoholiker nachdem sie mich kennengelernt haben 😳 ?!? 

Dann ging es für mich raus aus Christchurch in Richtung Banks Peninsula. Mein Ziel die Onuka Farm in der Nähe von Akaroa. Und weil es sich soooooo komisch angefühlt hat plötzlich allein zu sein erst mal Musik ganz laut und der Sonne entgegen. Es sah eigentlich überhaupt nicht nach Sonne aus aber je näher ich meinem Ziel kam desto mehr klarte es auf. In Akaroa dann strahlender Sonnenschein. Sehr toll. Und der Loisl und ich erst mal ans Wasser um ein Abschiedsfoto für die Heimreisenden zu machen 😊 

Aber natürlich auch um die tolle Aussicht in der Bucht und das tolle Wetter genießen zu können. Akaroa ist ein süßes und total schnuckeliges Hafenstädtchen. 

    
 Neugierig auf meine Unterkunft der nächsten Tage zog es mich aber erst einmal noch die letzten Kilometer weiter. Immer kurviger und weiter den Berg hinauf. Die Farm ist ein süßes Hostel mitten im nichts. Großartig. Richtig toll sind auch ihre Stargazer Hütten die bestehen nur aus zwei Matratzen und haben über dem Kopf ein Fenster im Dach dass man Sterne beobachten kann. Tolle Sache. 

  Das wäre letzte Nacht jedoch recht ungemütlich geworden. Denn ich konnte gerade noch so mein Abendessen auf der Terasse genießen und die Reste von Utes Wein da fing es auch schon wieder an zu regnen und sollte nicht wieder aufhören. Tagsüber noch im Bikini am Meer und am Abend fröstelnd vorm Kamin. Ja das ist Neuseeland 😄. Und ich bin wieder einmal mehr froh über meinen kuscheligen Schlafsack. 

 Anmerkung zum Bild: Danke Ute es war ein Genuss 😄 

Heute früh wollte ich eigentlich auf Delfintour gehen aber wegen des Wetters fiel das dann leider aus. Vielleicht habe ich morgen nochmal die Chance mit Hector Delfinen der kleinsten Delfinart zu schwimmen. Die haben ganz niedliche Mickeymaus Rückenflossen 😄. Nachdem das ausfiel, ich wieder viertel vor sieben wach war und es aus Eimern goss…ab zurück ins kuschelige Bett und dann erst wieder um elf!!!!! aufgewacht. Völlig irritiert dass der Tag schon so gut wie rum ist bin ich dann erst mal nach Akaroa zum Frühstück. Hm…leider grad vorbei. Sie bieten nur Lunch an…ok dann eben gleich Mittagessen. Und was mach ich heut nur? So planlos hab ich mich ja schon ewig nicht mehr gefühlt. Nachdem ich ein Auto habe…warum nicht einfach mal der Nase nach die Küste entlang. Gestern habe ich hier etwas von der Tourist Route gelesen…dann fahr ich die mal ab…und naja. Was soll ich sagen. Ihr könnt es euch schon denken ❤️.

   
    
   
  Eine Bucht schöner als die Andere. Und immer wieder tolle Ausblicke in die Ferne. Am Ende nochmal ein kurzer Gang durch Akaroa bevor es mich zurück ins Hostel verschlug. 

  

  

  

Hier im Hostel ist es übrigens sehr nett. Schafe blöken um einen rum. Sonst hört man nur Wind und Vögel. Die Dusche ist im Freien in einer kleinen Hütte und im Wohnzimmer haben wir noch einen Kamin. Bei den Wetter heute muss ich mal in mich gehen ob duschen nicht ausfällt und wie Marion immer schön sagte, ‚abstauben‘ völlig ausreicht😄. Hier rennt eindeutig zu viel Personal rum 😄. Und…man merkt leider sofort wer deutsch ist. Warum sind wir manchmal eigentlich ein so grantiges Volk? Nur ja keine Infos von allein preisgeben und sich immer alles aus der Nase ziehen lassen und dann noch genervt sein wenn man fragen stellt… Bei den Kiwis und anderen Nationalitäten die hier arbeiten ist das irgendwie anders. Aber zur Ehrenrettung: eine junge süße Hamburgerin ist hier und die ist sehr nett! 

So ihr Lieben. Am Ende noch ein paar persönliche Worte an meine Heimkehrer die gerade im Anflug auf Frankfurt sein dürften. 

Es war mir ein Vergnügen und eine Ehre euch kennengelernt zu haben und danke euch für die wunderbare gemeinsame Zeit!! Ich vermisse schon jetzt unsere Frühstücke und den Schoko-Kaffee den mir die Mädels gemacht haben bevor ich auch nur die Augen auf hatte. 😊 

Karl: Ab Januar werde ich wieder versucht lean zu sein indem ich weniger esse 😄😄. Danke für deine nette Art. Wenige aber oft die richtigen Worte und die Lacher ‚Wer fehlt…?‘ 😉

Klaus L: Danke für nette Gespräche. Es hat mich sehr gefreut zu sehen wie du nach und nach aufgetaut bist. Dein Wissen über viele Dinge hat mich sehr beeindruckt du Whisky Experte 😄

Klaus M: Du hast für Ordnung gesorgt wenn keiner mehr so recht wusste wie und wo und was. Du versuchst die Aufgabe zu bewältigen all unsere Fotos zu verwalten und zu verteilen. Soll ich dir viel Glück wünschen? 😄 Nein. Ich weiß ja das ist ein Kinderspiel für dich. 

Tom & Marion: Danke für eure schwäbische Herzlichkeit und euren Humor…oder war das etwa ernst? 😄 Ihr wart für mich ein Stückchen daheim in der Ferne. 

Cordula: Ich hab unsere Gespräche sehr genossen. Deine liebevolle und herzliche Art hat mich aus dem ein oder anderen Tief rausgeholt. Danke dafür!! 😘

Ute: Wir haben uns das Zimmer und die ein oder andere Flasche Wein oder Dose Bier geteilt. Wir haben bis in die Nacht zusammen gequatscht um dann im Einklang unser Schnarchkonzert zu schnarchen 😄. Hab meine Zeit sehr gern mit dir geteilt 😘

Und zu guter Letzt Helle: Ein wirklich dickes und großes DANKE für deine Geduld. Dafür dass du uns die neuseeländische Welt und auch manchmal die drum herum erklärt hast. Dass du uns sicher über zwei Inseln chauffiert hast und das sage und schreibe 4500 Kilometer. Und dafür dass du die Tour zu dem gemacht hast was sie nun ist. Toll und unvergesslich. 

In diesem Sinne. Eure Tanja…und der Loisl. 

PS: schaut mal was ich auf dem Weg hier her entdeckt habe…kommt euch das irgendwie bekannt vor?   
   

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