Die Schafe holen auf…

Offensichtlich haben die Schafe meinen Blog gelesen und sich gesagt: Der zeigen wir es. Noch sind sie nicht in der Überzahl aber holen mächtig auf. 

Tag 2: Whakatane- East Cape – Gisborn

Am Ende der Welt. Und das sind keine geflügelten Worte. Es war wirklich das Ende der Welt. Aber bevor ich vom East Cape erzähle fing mein Tag früh in Whakatane an. Nettes Örtchen mit einer schönen Maori-Geschichte. Alles zu der Dame auf dem Felsen und den Maoris könnt ihr hier nachlesen. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Whakatane   

  
Dann weiter an den Ohope Beach. Den meist geliebten Strand Neuseelands wie Schilder am Weg ihn anpreisen und er ist tatsächlich wunderschön.  Einsam, feinster Sandstrand…was will man mehr. In der Nähe war dann auch ein kleines Restaurant in dem ich mir als ‚Außerirdische‘ das All Blacks Spiel angeschaut hab. Die Kiwis dachten sich bestimmt…was will die denn hier 😄. Haben sich für den Krach und das Geschrei entschuldigt…naja ich schau auch immer so bös da versteh ich das schon 😂. War cool und gewonnen haben sie ja auch. 

 
Next Stop East Cape bzw Hicks Bay: Bis dahin wusste ich noch nicht dass ich über 400km vor mir habe. Also es ist hier mit der Landschaft so eine Sache. Ich habe das Gefühl dass sich nach jeder Kurve wieder etwas verändert und immer wieder neu und unbeschreiblich aussieht. Ist das bei uns auch so und es fällt uns/mir nicht mehr so auf? Vermutlich… Wahnsinnig abwechslungsreiche Küstenstraße. Und sehr anstrengend zum fahren. Nur als kleiner Tip am Rande für alle die hier irgendwann mal langfahren sollten….zwischen Omaio und Te Araroa kommt keine Tankstelle 😄. Eigentlich wollte ich in Hicks Bay zwei Tage bleiben. Aber nachdem ich Kosten/Nutzen abgewogen hab und ich auch meine Idee das East Cape ganz früh am Morgen zu machen verworfen habe ging es weiter bis Gisborn. 

Aber zum East Cape muss ich noch ein paar Worte schreiben. Es ist soooooooooo schön. Auch wenn ich zwischenzeitlich Angst hatte dass mein Auto auf der Schotterpiste auseinanderfällt… Einsame, endlose Küste. Freilaufende Rinder und Pferde mit vielen Jungtieren, Rauhe See und am Ende ein Berg, ein Leuchtturm und gefühlte 300.000 Stufen. Dabei sind es vielleicht zwischen 400-500. Tja und dann steht man da oben. Allein am östlichsten Punkt der Erde. Ok streng genommen ist die vorgelagerte Insel ‚East Island‘ natürlich noch östlicher. Jedenfalls Stille. Nichts als Stille…und Wind. Ein wirklich schöner Ort. Nur leider lädt er wegen dem Wind nicht wirklich zum verweilen ein.  

   
Dann führt mich mein Weg weitere 200km nach Gisborn. Unterwegs hab ich sogar einen freilaufenden Pfau gesehen…verrückt. Die Straßenschilder wechseln von ‚Achtung Kiwi zu Pinguine und Robben‘. Hab aber weder noch gesehen. In Gisborn bleib ich heute noch ein bisschen und fahre später weiter nach Napier. 

Ihr Lieben. Danke für den vielen Zuspruch und es freut mich riesig wenn ihr gerne lest was ich hier so alles erlebe. Genießt es noch denn spätestens mit Martin und Vera ist Schluss. Da hab ich dann nämlich Handyverbot 😂😂😂. Und allerspätestens beim Wandern ist es eh größtenteils vorbei mit dem Netz. 

Bis dahin schreib ich soviel ich Zeit und Lust habe. Eure Tanja

P.S.: seit gestern weiß ich nun auch was es mit dem ‚Land der langen weißen Wolke’auf sich hat. Das ist schon mächtig cool und sogar Coffeeshops heißen ‚Long White Café‘ und haben ne Wolke im Logo 😄

 

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